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Sweat

Ina Mirabella Seiser

Delta X Verlag. ISBN: 978-3-903229-06-8

Preis: 14,70 (A); 14,30 (D)

In der Novelle “Sweat” beschreibt die Philosophin und Schriftstellerin Ina Mirabella Seiser die tragisch-komische Geschichte eines Finanzbeamten, der durch einen lästigen Kunden in eine existentielle Krise fällt.

Klappentext:

In einer Diskussion mit einem Antragsteller erkennt Sachbearbeiter Constantin Posch, dass sein Begriff von Freiheit nichts anderes ist, als ein Sich-Abfinden mit dem gesellschaftlichen Status quo. Constantin wagt es, seine Individualität zu entfachen – doch die Gesellschaft erlaubt keinen Ausbruch aus ihrem System. Eine tragisch-komische Geschichte, in der es ums Ganze geht.

Prolog:

In manchen Augen kann man versinken. In manch anderen Augen sinkt man so tief, dass man meint, denjenigen durchschaut zu haben. Ein stumpfer Spiegel der Bewunderung blickt einem dann entgegen. Als Constantin das erste Mal in Benjamins Gesicht sah, waren dessen Augen stechend scharf. Bereit ihn zu durchleuchten. Constantins Trotz wurde geweckt. Sicher nicht. Er kniff die Augen unmerklich zusammen und bot Benjamin die Stirn. Momente vergingen. Constantin mochte eine Geschichte auf Lager haben und er mochte sich momentan in Selbstmitleid suhlen, doch hatte ihn das noch lange nicht gebrochen. Diese Erkenntnis schoss ihm mit einem Mal durch den Kopf und er vergaß seine Festung, Benjamin lächelte und wandte den Blick von ihm ab.

Über die Autorin

 

Ina Mirabella Seiser

Die Philosophin und Schriftstellerin lebt und arbeitet in Villach, Kärnten. Ihre philosophische Ausbildung absolvierte sie an der Universität Wien. Ihre Diplomarbeit beschäftigte sich mit der Phänomenologie Edmund Husserls. Schon während Ihres Studiums begann sie mit dem Schreiben. Erschienen sind von ihr bisher “Weißer Himmel” (Driesch-Verlag) und “Mathilda und der Tod” im Sammelband zum Literaturpreis-Forum-Land NÖ. Mit “Sweat” hat Seiser die Brücke zwischen Fiktion und Philosophie geschlagen. “Philosophieren beginnt mit dem Stauen. Das war für mich auch der Grund, eine banale Ausgangssituation zu wählen. Mich hat diese Geschichte über einen Beamten, der wegen eines schlichten Formulars in die existentielle Krise fällt,  von Anfang an fasziniert.”